Framework
Eine Ausstellungsreihe im SpecOps, Münster

Die Initiative „Förderung von Jugendkultur in Münster Innenstadt“, vertreten durch Christine Fetz, organisiert in Zusammenarbeit mit Johannes Mundinger, und gefördert durch das Kulturamt Münster, eine Ausstellungsreihe im SpecOps, bei der münsteraner KünstlerInnen mit KünstlerInnen aus dem In- und Ausland zusammen geführt werden, um gemeinsam eine jeweils einmonatige Gruppenausstellung zu erarbeiten.
Dabei übernehmen wir die Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und die Vermittlung, so dass sich die KünstlerInnen ganz auf die gestalterische Zusammenarbeit konzentrieren können.

Durch das gemeinsame Arbeiten der sich fremden  KünstlerInnen aus dem In- und Ausland, möchten wir diesen die Möglichkeit bieten, sich mit anderen Arbeits- und Herangehensweisen zu beschäftigen, neue Einflüsse und Inspiration aufzunehmen und die eigene Arbeit weiterzuentwicklen.

Wir versprechen uns und der Münsteraner Kulturlandschaft eine visuelle und inhaltliche Bereicherung, die durch die Lokalität, in einem Kulturcafé mit Ausstellungsfläche, zwanglos aufgenommen werden kann.


Vorgeschichte I
Das SpecOps network wurde am 24.10.2009 eröffnet.

Als Literaturcafé und Kulturkneipe sollen neben dem alltäglichen Café- und Kneipenbetrieb regelmäßig  Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, DJ-Abende und Ausstellungen stattfinden.
So gab es bei der Eröffnung eine Lesung des Fanzines „Drachenmädchen“ und eine Ausstellung des Münsteraner Fotografen Christian Kock, dessen Fotografien Konzerte der Punk- und Hardcoreszene aus Münster und Umgebung zeigen.
Weitere Ausstellungen, Singer-/Songwriterkonzerte und DJ-Abende sind für Dezember und Januar geplant.

Es wurde ein Raum geschaffen für nichtkommerzielle Kunst. Ein Netzwerk, an dem jedeR Interessierte teilnehmen kann.. Ein sozialer Treffpunkt, an dem kostenloser Internetzugang zur Verfügung steht, Kicker und Tischtennis gespielt werden kann. Es gibt verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und bald soll ein kleiner Buchladen mit ausgewähltem Programm entstehen.

Besonders an Menschen, denen sonst in Münster kein Raum für ihre Ideen und eigene Initiativen geboten wird, richtet sich das Konzept des SpecOps network - ein soziales Forum, in dem jungen EinsteigerInnen im Kultur- und Bildungsbereich die Möglichkeit gegeben wird, risikofrei Projekte zu entwickeln und Ideen zu verwirklichen.

Hierfür stellt das SpecOps network die nötige Infrastruktur zur Verfügung: eine große, beleuchtete Wand für Kunstaustellungen, Beamer und Videoleinwand, professionelle Licht- und Soundtechnik, eine Bühne.

Die Organisation der kulturellen Veranstaltungen im SpecOps übernimmt die Initiative „Förderung von Jugendkultur in Münster Innenstadt“. Die Initivative besteht seit 2005 und unterstützt seitdem  unkommerziell und innovativ arbeitenden Kulturschaffende durch Beratung und Bereitstellung von Struktur.

Der Gedanke des Netzwerks und des Austauschs ließ bei uns die Idee eines Austellungskonzepts entstehen, bei dem junge KünstlerInnen aus dem Ausland mit Münsteraner KünstlerInnen in Kontakt treten und sich vernetzen „ ganz im Sinne des Ausstellungsortes.
Darüber hinaus reizt uns die zwanglose Atmosphäre des Cafés/der Kneipe, in der Kunst rezipiert und in den Alltag mit eingebaut werden kann. Die Hemmschwelle, ein Museum oder eine Galerie zu betreten, entfällt.


Vorgeschichte II
Im Januar 2009 fand in Brüssel die Ausstellung Links-Liens statt. Geplant und durchgeführt wurde die Veranstaltung von sechs Studierenden der Académie Royal des Beaux-Arts Brüssel, Raphaelle Goffaux, Florian Kiniques und Sebastién Wouters aus Belgien, und den sich dort im Auslandsstudium befindlichen Mira Podmanicka aus Slowenien, Agata Stepien aus Polen/Spanien und Johannes Mundinger aus Münster.

Ein Jahr später startet nun im Januar 2010 im SpecOps, Münster, der zweite Teil der Ausstellung unter dem Titel MemorieS, und stellt gleichzeitig den Auftakt der Ausstellungsserie.


Das Konzept Framework
Zu den ebenfalls einmonatigen Folgeausstellungen werden junge KünstlerInnen aus Münster mit KünsterlInnen von Auswärts zusammengeführt.
Diese werden dann zwei Monate Zeit haben, sich (via Internet oder mehr) kennenzulernen, gemeinsam ein Thema zu erarbeiten und sich auf die Gruppenausstellung vorzubereiten.

Wir stellen Raum, Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung und selbstverständlich den Kontakt zwischen den KünstlerInnen her, so dass diese den zur Verfügung gestellten Rahmen frei bespielen können.



Die Ziele
Dabei stehen Techniken oder künstlerische Ansätze für uns als Organisatorin und Organisator bei der Auswahl der KünstlerInnen im Hintergrund, wir möchten zum Dialog anregen, zum Erfahrungsaustausch und Erfahrungen machen.

Die Konfrontation mit möglicherweise gegensätzlichen Herangehens- und Arbeitsweisen, und die Zusammenarbeit über verschiedene Techniken hinweg, soll dazu einladen, über den eigenen Tellerrand zu schauen, eigene Arbeitsweisen zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Durch das Zusammenbringen der KünstlerInnen aus Münster, mit auswärtigen KünstlerInnen, möchten wir dazu ermutigen, den Blick nach Außen zu öffnen, neue Eindrücke aufzunehmen und in die Arbeit einfließen zu lassen.

Wir möchten die münsteraner Kulturlandschaft inhaltlich und visuell bereichern und in angenehmer Athmosphäre Kunst näher bringen.
Die Betrachter müssen sich nicht aktiv entscheiden, in eine Ausstellung oder Galerie zu gehen, sondern werden - fast nebenbei, beim Sonntagskaffee - mit künstlerischen Arbeiten konfrontiert.


Die Initiative Förderung von Jugendkultur in Münster Innenstadt,
Christine Fetz,
Sonja Deffner, sowie
Johannes Mundinger

SpecOps
Von-Vincke-Str 5-7
Münster

bedanken sich herzlich für die Unterstützung durch: